Der ein oder andere (Glücks-)spieler wird sicher schon einmal Bingo gespielt haben – viele spielen es jedoch nicht regelmäßig. Wieso nicht? Bingo ist ein Spiel, dass erstmals etwa 1930 gespielt wurde. Der Name stammt aus Amerika, genauer New York. Das eigentliche Spiel jedoch stammt aus dem spanischen Raum. Damals rief man anstatt “Bingo” noch “Beano”, außerdem wurde das Spiel mit getrockneten Bohnen anstatt Kugeln gespielt. Selbstverständlich hat sich das Spiel seit 1930 verändert.
Bingo ist ein Spiel, dass kaum in traditionellen Casinos zu finden ist. Auch im Internet ist es relativ selten vertreten, zudem sind die Preise pro Spiel zum Teil horrend, während die Gewinne meist nur relativ schmal ausfallen. Stattdessen ist es viel öfters als Spiel in Kneipen und Bars vertreten, insbesondere Stammtische und Seniorentreffen mögen es dank seiner einfachen Spielabläufe.
Da das Spiel mit relativ einfachen Mitteln auskommt, ist es eigentlich perfekt für einen gemütlichen Abend mit einigen Freunden geeignet. Es werden weder viele Englische Begriffe, noch andere, teils schwierige Fachwörter verwendet, was erneut zur Beliebtheit des Spiels beiträgt.
Doch nun zum eigentlichen Thema: Die Organisation eines Spielabends bei sich zu Hause. Zu aller erst sollte man sich gedanken machen, wer überhaupt alles mitspielen möchte. Denn ein interessanter, spannender und lustiger Bingoabend lebt nicht vom Spiel an sich, sondern vorallem von den Gesprächen um es herum. Wer weiß, dass er eher Freunde mit einem Desinteresse an Bingo hat, sollte entweder versuchen, diese zum mitspielen zu ermutigen oder den Abend, so hart es klingt, gar nicht erst stattfinden lassen.
Natürlich kann Bingo nach einiger Zeit eintönig werden, weshalb es auch eine Möglichkeit sein kann, das Spiel nur als Teil im Rahmen eines größeren Spieleabends zu veranstalten. Für ein Bingospiel benötigt man nur wenige Gegenstände: Block und Papier(für das Spielfeld bzw. die 3×3 Kästchen), einige nummerierte Kugeln sowie eine Mischtrommel.
Nicht jeder Haushalt verfügt über die nummerierten Kugeln und/oder eine Mischtrommel, weshalb hier auch auf andere Möglichkeiten zurückgegriffen werden können. Webseiten wie randomizer.org bieten einen Zufallsgenerator der benutzt werden kann. Wer, um den Spaß zu erhöhen, lieber auf “reale” Möglichkeiten zurückgreifen möchte, kann zum Beispiel Würfel mit mehreren Zahlen oder mit Nummern beschriftete Tischtennisbälle benutzen und anschliessend jemanden Blind eine Zahl ziehen oder Würfeln lassen.
Zu einem gemütlichen Abend gehört natürlich auch das Catering. Wer keine Pizza bestellen will, kann möglicherweise zuvor noch mit den Freunden kochen oder Essen gehen. Auch Getränke dürfen nicht fehlen.
Jetzt hoffe ich, dass ich Ihnen einige hilfreiche Tipps zum organisieren ihres Ersten und vielleicht weiteren Bingoabende geben konnte. Ich bedanke mich für das Lesen dieses Artikels!